Erstmals ordnete man die thematische Vielfalt der ÖGMBT-Jahrestagung in zwei Stränge: einen für die unterschiedlichen Fachrichtungen und einen für die verschiedenen Technologien. Auch das Networking kam nicht zu kurz.

Jörg Menches Werdegang spiegelt vie-es von dem wider, was die Molekularen Biowissenschaften heute prägt: Studium der Physik, Promotion am Max-Planck-Institut dann Postdoc am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, wo er das Handwerk der Netzwerk-Theorie erlernt hat, das er nun auf Probleme aus der Systembiologie anwendet. Denn dort kann sie gute Dienste leisten, um das komplexe Wechselspiel von Entitäten unterschiedlicher hierarchischer Stufen – Molekülen, Zellen, Organen – zu entwirren. In seinem Plenarvortrag auf der diesjährigen ÖGMBT-Jahrestagung stellte Menche, der heute an den Max Perutz Labs in Wien forscht, Netzwerke als wichtiges Werkzeug der Biologie vor, weil sie einerseits hoch-intuitive qualitative Beschreibungen, andererseits aber auch eine Fülle an quantitativen Werkzeugen zur Verfügung stellen. Gelingt es damit, Störungen auf molekularer Ebene mit ihren phänotypischen Manifestationen zu korrelieren, wäre man einem tieferen Verständnis von Gesundheit und Krankheit ein schönes Stück nähergekommen. Das diesjährige „ÖGMBT-Gipfeltreffen“ fand von 19. bis 21. September an der Paris-Lodron-Universität Salzburg statt. Das Vorbereitungskomitee unter dem Vorsitz von Nikolaus Fortelny – wie Menche auf dem Gebiet der Computational Biology tätig – ordnete das große Themenspektrum in zwei großen „Tracks“ an: Im ersten kamen die unterschiedlichen Subdisziplinen der Life Sciences zu Wort (von Mi krobiologie und Tumorimmunologie über Stammzellen- und Allergieforschung bis hin zur Erforschung seltener Erkrankungen), während es im zweiten um jene Technologien ging, die quer über die einzelnen Forschungsgebiete hinweg die Möglichkeiten dessen, was sich sagen lässt, immer weiter ausdehnen: Hier waren computerunterstützte Methoden ebenso zu Hause wie präzise Omics-Profilierung in Einzelzellen, Nanomedizin ebenso wie Biophysik und Organoid-Modelle und natürlich das allgegenwärtige „maschinelle Lernen“ – auch für die Biowissenschaften eine wegweisende Technologie. Neu in diesem Jahr war, dass die Gewinner der Life Science Research Awards ihre prämierten Forschungsarbeiten nicht im Zuge der „Award Ceremony“, sondern – unter dem Titel „Rising Star Lectures“ – im Tagungsprogramm präsentierten. „Unser Ziel war, damit die exzellenten Arbeiten und die Forschenden dahinter noch sichtbarer zu platzieren, was gut gelungen ist“, findet ÖGMBT-Geschäftsführerin Alexandra Khassidov.

 

Den wissenschaftlichen Nachwuchs abgeholt

Insgesamt ging man in diesem Jahr noch weiter auf die jüngeren Forschergenerationen zu. „Die ÖGMBT möchte den wissenschaftlichen Nachwuchs schon im früheren Stadium ‚abholen‘ und ihm Zugang zur Life Science Community gewähren“, sagt Khassidov. Diesem Ziel entsprach man beispielsweise dadurch, dass Masterstudierende erstmals von den Registrierungsge-
bühren befreit waren. Fortelny, der auch neuer Leiter der ÖGMBT-Zweigstelle NORD ist, meint dazu: „Das wurde eingeführt, da diese Mitglieder oft noch keine Forschungsergebnisse haben und sich daher nicht für Reisekostenzuschüsse bewerben können, aber dennoch erheblich von der Konferenz profitieren können.“ Und Khassidov ergänzt: „Es hat sich gezeigt, dass auch Bachelor-Studierende Interesse hätten. Deshalb wird dieses Angebot ab 2024 auch auf diese Zielgruppe ausgeweitet. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft bei der ÖGMBT.“ Von jungen Wissenschaftlern in der ÖGMBT ist auch die Bottom-up-Initiative YLSA getragen, deren Ziel es ist, ein Netzwerk unter den Nachwuchsbiowissenschaftlern zu etablieren. Auch diesmal bespielte die YLSA wieder eine eigene Session, die Einblicke in ihre Aktivitäten gab. Viele junge Wissenschaftler präsentierten ihre Arbeit in Vorträgen und mit Postern. Für die besten Beiträge vergab die ÖGMBT Auszeichnungen, gesponsert von Microsynth Austria und dem FEBS Open Bio – Open Access Journal. Eine eigene PhD-Session war speziell für Nachwuchswissenschaftler reserviert, die hier die Chance hatten, ihre Dissertationen der österreichischen Forschungslandschaft vorzustellen.

 

So ein breites Themenspektrum

Mehrere Sessions waren speziellen Themengruppen gewidmet: So referierten Experten vom Ludwig- Boltzmann-Institut für digitale Gesundheit und Prävention über globale Gesundheitsinformatik und betonten zugleich die Bedeutung von Gesundheitsdaten-Governance und Datenschutz im Gesundheitsbereich. Die Lunaphore Technologies SA (das Schweizer Unternehmen entwickelt Technologien zur Unterstützung der „Spatial Biology“) informierte in einem „Company Wokshop“ über räumliche Zellprofilierung mit Hyperplex-Immunfluoreszenz. Die vorgestellte Software unterstützt die schnelle Erfassung präziser Einzelzellendaten für individuelle Nachfolgeanalysen. Eine Fachausstellung im Foyer war Plattform für mehr als 30 Unternehmen, ihre aktuellen Produkte und Dienstleis-tungen aus den Life Sciences dem Fachpublikum zu präsentierten, und informierte über aktuelle Trends und technologische Entwicklungen. Zusätzlich hatten Besucher die Möglichkeit, am Aussteller-Quiz teilzunehmen und Preise von den jeweiligen Ausstellern zu gewinnen.Nicht zu kurz kam wie gewohnt auch das Netzwerken und die persönliche Interaktion zwischen den Teilnehmern. Dazu trugen „kreative“ Pausen zwischen den Vortragssträngen ebenso bei wie der von den Ausstellern gestaltete Abend „Wine & Science“ oder ein Stadtspaziergang über den Mönchsberg inklusive Einkehr beim Heurigen mit viel Raum für Gespräche. „Große thematische Bandbreite und doch viele Gemeinsamkeiten“ – so fasst Khassidov, angesprochen auf ihr Resümee, die nunmehr 15. Austragung der ÖGMBT-Jahrestagung zusammen. „Das Event ist sowohl für den wissenschaftlichen Nachwuchs attraktiv, um sich einen Überblick zu verschaffen und Kontakte zu knüpfen, als auch für innovative Forschungsgruppen, die sich disziplinen-übergreifend über neueste Erkenntnisse und Technologien austauschen können.“

Der Termin der nächsten Jahrestagung steht bereits fest: 17. bis 19. September 2024 am ReSoWi Zentrum in Graz.

Published in Chemiereport 08/2023

Application call for free online training course on the human microbiome, which explores the diverse and powerful ways in which the microbes that live in our bodies influence our wellbeing. 

Find out more at: https://www.embl.org/ells/training/the-human-microbiome-in-health-and-disease/
Register here: https://forms.gle/qaactqU8ouNHK3xK6

Titled “The human microbiome in health and disease - A course for educators & microbiome enthusiasts”, the course is aimed at science educators, researchers and anyone interested to learn more about the power of microbes to influence health and disease in our bodies. The course runs from 27 November to 13 January 2024, and participants are invited to join at any time across the seven weeks. The workload is estimated at 2 hours per week, with a course certificate available on completion. The working language of the course is English.

The human microbiome in health and disease course has been developed in collaboration with EMBL_EBI Public engagement office and in partnership with MERCK. We are hoping that this course reaches and benefits as many of the people you connect with as possible, so we would be grateful if you could distribute the call to those in your network and also forward it to any parties that might be interested in promoting and participating in the course over the next seven weeks.

Auf zu neuen Horizonten

Monday, 04 December 2023 12:39

Bei der 15. ÖGMBT-Jahrestagung in Salzburg wurden fünf aufstrebende Talente der Wissenschaft ausgezeichnet. Die Jungforscher beeindruckten mit ihren Forschungen aus dem Bereich der Antibiotika- und Krebsforschung, nachhaltigen Getränkeverpackungen sowie der Ursprünge des Lebens.

Die Life Science Research Awards Austria 2023 der Österreichischen Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT) gingen an Johanna Gassler, ehemals vom Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA), David Hoi vom Institut für Molekulare Pathologie (IMP) und Klemens Kremser von der Universität für Bodenkultur (BOKU). Die Preisverleihung fand im Rahmen der 15. ÖGMBT-Jahrestagung in Salzburg statt, einem bedeutenden Ereignis in der österreichischen Forschungslandschaft. Während der „Rising Star Lectures“ erhielten die Preisträger die Gelegenheit, ihre Arbeiten einem breiten Fachpublikum vorzustellen. Die Preise, jeweils mit 3.000 Euro dotiert, erhielten großzügige Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft. „Forschung und Entwicklung sind Schlüsselfaktoren für die internationale Wettbewerbsfähigkeit Österreichs. Sie sichern hochwertige Arbeitsplätze. Die Life Science Research Awards Austria fördern junge Wissen-schaftlerinnen und Wissenschaftler – eine Initiative, die wir gerne unterstützen“, so Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher.

Grundlagenforschung: Der Schlüssel zum Leben
Johanna Gassler wurde für ihre Grundlagenforschung am Wiener IMBA ausgezeichnet. Ihre wegweisende Arbeit, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Science, widmet sich den ersten Schritten des Lebens in einer befruchteten Eizelle, auch als Zygote bekannt. In diesen initialen Entwicklungsstadien ist die Aktivierung des Genoms der Zygote von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung des Organismus. Ein zentraler Akteur in diesem Prozess ist der Totipotenz-Pionierfaktor Nr5a2. Pionierfaktoren sind Proteine, die die komplexe Organisation von DNA und Proteinen verändern und dadurch anderen Proteinen den Zugriff auf die DNA ermöglichen. Nr5a2 spielt dabei eine zentrale Rolle bei der Aktivierung von Genen, die für die Differenzierung und Spezialisierung von Zellen im Embryo verantwortlich sind. Diese Entdeckung erweitert unser Verständnis dieser frühen Lebensphase und könnte bei allen Wirbeltieren eine Schlüsselrolle spielen.

Innovative Antibiotikaentwicklung durch gezielte Proteinabbaumoleküle
David Hoi erhielt den Life Science Research Award in der Kategorie für anwendungsorientierte Forschung für seine Arbeit am IMP in Wien. Seine Studie präsentiert einen innovativen Ansatz zur Entwicklung neuer Antibiotika: Proteinabbaumoleküle, sogenannte Bacprotacs, die gezielt gegen bakterielle Proteine gerich-tet sind, könnten eine neue Klasse von Antibiotika darstellen. In Zusammenarbeit mit seinen Kollegen zeigte Hoi erfolgreich, dass Bacprotacs zur gezielten Abtötung von Tuberkuloseerregern eingesetzt werden können. Es besteht Hoffnung, dass diese Plattform auch für die Entwicklung neuer Medikamente zur Bekämpfung anderer gefährlicher Infektionskrankheiten genutzt werden kann. Die Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift „Cell“ veröffentlicht.

Recycling von Getränkeverpackungen
Der diesjährige Sonderpreis für herausragende Forschung mit gesellschaftlicher Relevanz wurde an Klemens Kremser von der Wiener BOKU verliehen. In seiner Arbeit widmet er sich umwelt-freundlichen Verfahren zur Wiederverwendung von Bestandteilen von Getränkeverpackungen ohne die Verwendung aggressiver Chemikalien. Durch den Einsatz von Enzymen werden Zellulosefasern entfernt und wird Aluminium mikrobiell aufgelöst, was die Rückgewinnung von reinem Polyethylen ermöglicht. Dieses kann wieder als Verpackungsmaterial verwendet werden. Kremser und sein Team haben somit einen Weg gefunden, den Wiederverwendungsgrad von Verpackungsmaterialien signifikant zu steigern. Die Forschungsarbeit wurde in der Fachzeitschrift Resources, Conservation and Recycling veröffentlicht.

Life Science PhD Award Austria
Zusätzlich wurden auch herausragende Dissertationen mit den Life Science PhD Awards Austria ausgezeichnet. Die von langjährigen Unterstützern der ÖGMBT, THP Medical Products und Polymun Scientific finanzierten Preise gingen an Alexander Hanzl vom Forschungszentrum für Molekulare Medizin (CeMM) und Matthias Hinterndorfer vom Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP).

Fortschritte in der zielgerichteten Therapie
Alexander Hanzl untersuchte in seiner Dissertation das Feld des gezielten Proteinabbaus als Therapiemöglichkeit. Dabei werden krankheitserregende Proteine durch zelluläre Mechanismen reduziert. Diese Methode nutzt die sogenannten „small molecule degraders“ oder E3-Ligasen und wird derzeit bei klinischen Tests für Krebs, neurodegenerative und Autoimmunkrankheiten untersucht. Zielgerichtete Therapien bieten nicht nur medizinische Vorteile, sondern reduzieren auch den Bedarf an Medikamenten mit breitem Wirkungsspektrum. Diese vielversprechende Arbeit wurde patentiert und trug zur Gründung eines erfolgreichen Biotech-Startups bei.

Krebsbekämpfung durch CRISPR-Einsatz
Matthias Hinterndorfer konnte in seiner Dissertation bisher schwer zu studierende, aber entscheidende Zellbausteine, die eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Krebs und anderen Krankheiten spielen, erfolgreich untersuchen. Durch den Einsatz der ferngesteuerten Genschere CRISPR/Cas gelang es ihm, gezielt menschliche Gene zu inaktivieren, was wiederum die Produktion dieser Zellbausteine blockierte. Zusätzlich entwickelte er eine Methode, um die Genschere zu einem bestimmten Zeitpunkt zu aktivieren, was es ermöglicht, eine zelluläre Reaktion auszulösen, bevor entscheidende Elemente dieser Reaktion durch die Genschere inaktiviert werden. Diese bahnbrechende Entdeckung eröffnet vielversprechende neue therapeutische Ansätze in der Krebsbehandlung. „Diese beeindruckenden Forschungen erweitern nicht nur unser Wissen, sondern bieten auch vielversprechende Lösungsansätze für drängende Herausforderungen in der Medizin und Umwelt. Wir gratulieren den Preisträgern zu ihren herausragenden Leistungen und danken der 20-köpfigen Jury für ihre Bewertungsarbeit“, resümiert ÖGMBT-Geschäftsführerin Alexandra Khassidov. Der nächste Call öffnet Anfang 2024.

www.oegmbt.at/awards/research-award
www.oegmbt.at/awards/phd-award

Published in Chemiereport 07/2023

Sie forschen oder entwickeln und haben Ideen, die unsere Gesellschaft voranbringen können? Das kostenloses INNOVATORINNEN Leadership Programm unterstützt Frauen aus dem angewandten Forschungs- und Innovationsbereich aller Branchen dabei, ihre Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Sie profitieren von interdisziplinären Workshops, Coaching- und Innovationssessions über einen Zeitraum von zehn Monaten. Gemeinsam mit ausgewiesenen Expertinnen arbeiten Sie an Ihrer beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung. Eine kleine Gruppe bietet Austausch unter Gleichgesinnten. Bis 7. Jänner 2024 können Sie Ihre Bewerbung einreichen. Offene Fragen können in einem Info-Webinar geklärt werden:
 
Info-Webinar:
Datum: 11. Dezember 2023
Uhrzeit: 15:30 - 16:30 Uhr
Online via Zoom


Alle Informationen zur Bewerbung und dem Programm finden Sie auf unserer Website unter www.ffg.at/leadership-innovatorinnen 

 

FEMS Affiliates News - November 2023

Friday, 01 December 2023 10:16

As member of the ÖGMBT you are automatically also member of the Federation of European Microbiology Societies (FEMS). The FEMS Newsletter of November 2023 has the following content:

1. Microbiology News and Events
2. FEMS Research
3. Policy Corner

4. Grants Corner
5. Opportunities
 

Deadlines:

Research and Training Grants (Deadline: 1 January 2023)

 

The scientific focus of the invited speaker program will be sustainability and the importance of molecular details in cell function and physiology. As alluded to by the slogan of the YSF logo, the interdisciplinary nature of biochemistry will bridge the gap between different disciplines supporting progress of humanity in areas such as health, agriculture and the environment. Topics beyond research, such as technology transfer and scientific communication, will also be discussed.The YSF 2024 will host about 100 selected PhD and young postdoc researchers in biochemistry and molecular biology. Their registration and accommodation expenses, as well as most of the travel costs for both the YSF and FEBS Congress, will be covered by YSF grants from FEBS. Details on how to apply, including eligibility criteria, can be found on the YSF Applications page.

You can apply now for a funded place at the 2024 FEBS Young Scientists' Forum in Italy until December 7, 2023

FEMS Affiliates News - October 2023

Friday, 10 November 2023 10:45

As member of the ÖGMBT you are automatically also member of the Federation of European Microbiology Societies (FEMS). The FEMS Newsletter of October 2023 has the following content:

1. Microbiology News and Events
2. FEMS Research
3. Policy Corner

4. Grants Corner
5. Opportunities
 

Deadlines:

Meeting Organizer Grants (Deadline: 1 December 2023)

Research and Training Grants (Deadline: 1 January 2023)

 

The new FEMS Get involved bulletin is out! Read the August issue with microbiology research, events and calls.

 

In this bulletin:

  • New FEMS President Antonio Ventosa
  • FEMS Journals News
  • Opportunities in Microbiology
  • Jobboard

 

Deadlines:

  • Meeting Organizer Grants: 1 Dec 2023
  • Research and Trraining Grants: 1 Jan 2024
  • Industry Placement Grants: 1 Feb 2024
  • Meeting Attendance Grant: 1 Mar 2024

 

The ÖGMBT has a very wide international network and is a member of several relevant scientific societies like FEMS. ÖGMBT members are automatically members of these societies and are entitled to benefits such as travel grants, short-term and long-term fellowships, Awards etc. Current calls and deadlines are published on our webpage and are sent to our members within the ÖGMBT newsletter.

 

 

  • March 2026 news: Read the latest updates on FEBS events and other activities
      Upcoming deadlines Careers of Young Scientists | “A. Castellani” PhD Meeting applications  20 March 2026 FEBS-IUBMB-ENABLE Conference 2027 | Scientific Organizing Committee nomination 10 April 2026 PROBio-LatAm Fellowships | Application  19 April 2026 FEBS Congress 2026 | Late-breaking abstract  20 April 2026 FEBS | EMBO Women in Science Award | 2027 Nomination  15 May 2026 FEBS Press | FEBS Letters cover contest 31 August 2026 FEBS Advanced Courses | 2027…
    28.04.2026,
  • EFB Newsletter - April 2026
    Poster abstract deadline extended   The abstract submission deadline for the European Congress on Biotechnology (ECB2026) has been extended until 24 May 2026. Take this opportunity to present your research or work at one of Europe’s leading biotechnology events. Join us in Antwerp, Belgium, from 28 June to 1 July 2026, and showcase your contributions within one of the following scientific streams: Innovations for healthy living Solutions for a sustainable…
    28.04.2026,
  • Vienna Bio Center: The Long Night of Research
        THE LONG NIGHT OF RESEARCH     Join us on Friday, April 24., 5-11 pm   35 stations at two venues on campus will be waiting for you and your family & friends at the Long Night of Research. The full program is available here: Lange Nacht der Forschung @ Vienna BioCenter  You can find the stations at Dr Bohr Gasse 3 (in and around Vienna Open Lab)…
    16.04.2026,
  • FEBS April News
        Upcoming key dates A. Castellani PhD Meeting | Application deadline 15 April 2026 PROBio-LatAm Fellowships | Application deadline 19 April 2026 FEBS Congress 2026 | Late-breaking abstract deadline 20 April 2026 FEBS | EMBO Women in Science Award | 2027 Nomination deadline 15 May 2026 FEBS Education and Training Supported Society Events | Application deadline 15 June 2026 FEBS Press | FEBS Letters cover contest 31 August 2026 FEBS Advanced…
    16.04.2026,
  • BioEquity 2026 - Opportunities for Companies & Investors
    Need for Speed: How Europe Can Compete in the New Era Globally, innovators are finding the need for speed as the driver for investment, partnering and success: speed to the clinic, speed to early human data, and speed to de-risk assets. The question for European biotechs is what's their best strategy to compete in this arena, facing new momentum from Asia, and an unpredictable landscape in the U.S. As always,…
    13.04.2026,
  • FEMS Summer School for Postdocs - Call for applications
    What if six days could change how you approach your research, your career, and the collaborations that shape it?     The FEMS Summer School for Postdocs offers exactly that opportunity, bringing together a select group of early‑career researchers from 26–31 August 2026 in Porto, Portugal.   Together, attendees will explore how microbial systems can address some of today’s most pressing challenges, through this year’s theme: “Microbial solutions for achieving…
    07.04.2026,
  • Mithilfe von Experten erbeten - Laborbedarf-Umfrage
    Die Business Upper Austria (OÖ Wirtschaftsagentur GmbH) bittet um Beantwortung einer kurzen Umfrage durch Experten bezüglich des Bedarfs in Laboren.  Dies ist der Link dazu: https://www.linkedin.com/posts/laborfl%C3%A4chen-gesucht-ihre-stimme-z%C3%A4hlt-share-7422929721920786432-f3qv?utm_source=share&utm_medium=member_android&rcm=ACoAAD1h2a0Br9F3EsctEme_eW8T4TDuhPUXVBE  Vielen Dank im Voraus!  
    31.03.2026,
  • Kooperation des VWGÖ mit „Österreich forscht“
    Der VWGÖ setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, wissenschaftliche Erkenntnisse über Fachgrenzen hinaus einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und verständlich zu machen.  Im Sinne dieser Zielsetzung hat der Vorstand einer Kooperation mit „Österreich forscht“, der österreichischen Citizen-Science-Plattform, zugestimmt. Durch diese Zusammenarbeit möchten wir die aktive Beteiligung von Bürger:innen an wissenschaftlichen Projekten weiter stärken und neue Möglichkeiten für Wissenschaftskommunikation eröffnen. Österreich forscht (www.citizen-science.at) ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt für Citizen Science in…
    31.03.2026,
  • GÖCH - Call to action for Abstract Submission & Entry for awards
    Das Jahr 2026 wird für die GÖCH (Gesellschaft Österreichischer Chemiker) sehr intensiv, es stehen einige sehr interessante Events auf dem Programm. Abstracts Submissions sind noch offen für: 21.-23. September 2026   Chemietage, Krems Teilnahme für GÖCH Mitglieder vergünstigt, Early Bird Tarife bis 31.5.2026,  Abstract Submission auf www.chemietage.at unter „My Account“ möglich, Deadline 30.4.2026  Thematisch gibt es keine Einschränkungen, wir werden aber Themencluster berücksichtigen Alle Infos: https://chemietage.at/ Die Einreichung für den…
    31.03.2026,
  • LISA Vienna - 4th Austrian Life Science Day
                  Austrian Life Science Day 2026 Register now to join this year’s conference focusing on clinical evidence to support the development of drugs and medical devices. Learn more about clinical trials, clinical investigations and evaluations, and expertise in Austria. Join in to gain insights from peers, and discuss new developments and funding opportunities. To facilitate effective networking and help you connect with the right…
    30.03.2026,
  • NL Openscience: Macht mit und seid dabei!
    Liebe ÖGMBT Mitglieder, Wir starten mit vielen Möglichkeiten zum Mitmachen in den Herbst! Doch Vorweg ein Grund zum Feiern: Open Science ist neben Facebook ab jetzt auch auf Instagram und LinkedIn aktiv. Folgt uns! Am Freitag, 28. September, sind wir mit einer Mitmachstation zu Allergien bei der European Researchers' Night in Graz dabei. Diskutiert mit: Wir suchen nach Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren, die Kochrezepte auf Social Media…
    22.09.2025,
  • September - Your FEBS Network highlights
    Hello ÖGMBT member, Here's a list of the great content selected as a highlight in the past 2 weeks. Announcing the winner of FEBS Letters' 2025 Writing Contest: Celebrating Women in Science Congratulations to Rayane da Cruz Albino, for her winning essay "Black Pitch Illuminated: The legacy of Professor Jean H. Langenheim"! Read more FEBS Letters   MASLD: from novel liver model systems to organelle pathophysiology The FEBS Advanced Lecture…
    12.09.2025,
  • Your June Update: FEMS MICRO 2025 & Latest Research
      Dear ÖGMBT member,   Welcome to the June edition of our newsletter. As the summer heats up, so does the excitement here at FEMS, particularly as we are less than three weeks away from the highly anticipated FEMS MICRO 2025: Congress & Exhibition in Milan, happening from 14-17 July. We have worked tirelessly to ensure everything is ready for this not-to-be-missed event. The interactive programme is now live, offering a detailed look at…
    26.06.2025,
  • Open Science -News 05/2024
    Am 24.5.2024 findet wieder die Lange Nacht der Forschung statt! Open Science ist dieses Mal mit Mitmachstationen zum Thema Allergien und zur Genschere CRISPR an zwei Standorten mit dabei. Bei unseren Projekten hat sich in letzter Zeit viel getan, wie etwa bei "Indikina": Unser interaktives Kinderbuch zum Thema Allergien bekommt aktuell noch den letzten Feinschliff und wird im Juni am Kinderliteraturfestival in Wien präsentiert! Im Projekt "BaMiKo" wird fleißig gekocht, und…
    15.05.2024,
  • Open Science - News
    Passend zur Zeitumstellung vom Wochenende gibt es bei uns ein neues Quiz zum Thema Chronobiologie. Dieser Forschungszweig beschäftigt sich damit, wie die innere Uhr des Menschen funktioniert und wie äußere Einflüsse auf sie wirken. Was wissen Sie darüber? Testen Sie Ihr Wissen! Unser Wissensartikel zur Chronobiologie kann Ihnen beim Beantworten der elf Fragen behilflich sein. Mit dem UniStem Day ist am 22. März eine Veranstaltung für Schüler:innen zum Thema Stammzellen erfolgreich…
    05.04.2024,
    by
  • Open Science - News
    Im Februar hat unser neues Projekt BAMIKO gestartet, bei dem sich alles um die Mikroorganismen im Darm dreht. Demnächst sollen Kochvideos zum Thema ballaststoffreiche Ernährung und (Darm)gesundheit für Jugendliche und junge Erwachsene entstehen, wir halten Sie am Laufenden! Im Projekt „Genetik: Betrifft mich (nicht)?" fand eine Fortbildung für Lehrkräfte der Wiener VHS statt. Ende April wird es auf unserer Website neue Unterrichtsmaterialien zu Genetik und Internetrecherche geben.   "I've got potential baby! Stammzellen und…
    13.03.2024,
    by
  • Call for Application: Peers4Careers 2024
    Peers4Careers is back! Applications will be accepted through March 3, 2024 exclusively via a brief video statement. Please email your 2-minute video to This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.. Setting goals is easy, but reaching them is not always straightforward. That's where Peers4Careers (P4C) steps in – a transformative 9-month accountability program designed to empower you on your journey towards success! This program targets young but also experienced researchers, no matter whether you just started…
    30.01.2024,
  • Open Science - News
    Gemeinsam mit dem Vienna Open Lab und dem Institut für Molekulare Biotechnologie möchten wir am 22. März 2024 interessierte Schüler:innen wieder zum UniStem Day, dem europaweiten Stammzelltag, einladen! Für das Praxisprogramm sind Anmeldungen noch bis zum 26. Jänner möglich, für den Vortrag auch noch danach. Sollten Sie sich für Gesundheitsthemen interessieren und zur Forschung über Gesundheitskommunikation in Österreich beitragen wollen, können Sie uns unterstützen: Wir suchen Personen ab 16 Jahren, die an einer…
    22.01.2024,
    by
  • New SZABO-SCANDIC Logo
    SZABO-SCANDIC proudly presents a new logo and would like to explain what it represents. The design emphasises our commitment to the life science sector across Europe. It stands for our unified mission to provide top-tier life science products and services as well as driving progress in research and healthcare. The icon, inspired by the DNA helix, embodies the essence of life and innovation. Since 2 years SZABO-SCANDIC is part of Europa…
    15.11.2023,
  • STRATEGIC PARTNERSHIP OF EVOMEDIS GMBH, MEDICAL UNIVERSITY AND COREMED GRAZ
    STRATEGIC PARTNERSHIP OF EVOMEDIS GMBH, MEDICAL UNIVERSITY AND COREMED GRAZ Investing in the future of burn medicine: Alliance develops new cell-based therapy in Graz to Foster Wound Healing Innovations   EVOMEDIS has pledged an investment of €1.5 million over a span of two years into a collaborative project. The objective of this project is to develop EVOCellic, a ready-to-use wound healing solution for treating burns and chronic wounds that offers…
    14.11.2023,
  • Marketing Business Development Manager, Gut Health
    Marketing & Business Development Manager, Gut HealthDSM Austria GmbHDer Beitrag Marketing & Business Development Manager, Gut Health erschien zuerst auf Jobbörse und Netzwerk für Naturwissenschaftler /-innen....
    15.03.2025,
  • Product Manager Eubiotics (Gut Health) – m/f/d
    Product Manager Eubiotics (Gut Health) – m/f/dDSM Austria GmbHDer Beitrag Product Manager Eubiotics (Gut Health) – m/f/d erschien zuerst auf Jobbörse und Netzwerk für Naturwissenschaftler /-innen....
    15.03.2025,
  • Praktikum: in vitro Modelle in der Tierernährung (6 Monate, Vollzeit)
    Praktikum: in vitro Modelle in der Tierernährung (6 Monate, Vollzeit)DSM Austria GmbHDer Beitrag Praktikum: in vitro Modelle in der Tierernährung (6 Monate, Vollzeit) erschien zuerst auf Jobbörse und Netzwerk für Naturwissenschaftler /-innen....
    15.03.2025,
  • SAP Supply Chain Solution Architect ATTP (f/m/d)
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    Regional RWE Manager CRM (m/f/d)Boehringer Ingelheim RCVDer Beitrag Regional RWE Manager CRM (m/f/d) erschien zuerst auf Jobbörse und Netzwerk für Naturwissenschaftler /-innen....
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