Die diesjährigen Austrian Life Science Awards prämieren exzellente Forschungsarbeiten aus Molekularbiologie und Biotechnologie. Die Preisträger kommen von BOKU, CeMM, MPL, IST Austria und St. Anna Kinderkrebsforschung.

Eine kleine Insel physischer Präsenz war auch unter den besonderen Umständen dieser Tage möglich: Die Jahrestagung der ÖGMBT (Österreichische Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie) wird heuer im Online-Modus ausgetragen. Dennoch konnten die vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) sowie den Unternehmenspartnern THP Medical Products und Polymun Scientific finanzierten Austrian Life Science Awards im Rahmen einer kleinen Preisverleihungszeremonie am Vienna Biocenter übergeben und diese live in die via Zoom abgewickelte Konferenz sowie im Youtube-Livestream übertragen werden.

Sowohl die „Research Awards“ als auch die „PhD Awards“ wurden dabei in gewohnter Weise in den beiden der Grundlagen- und der angewandten Forschung gewidmeten Kategorien vergeben, eine zusätzliche Auszeichnung kürte zum dritten Mal die Forschungsarbeit mit der höchsten gesellschaftlichen Wirkung („societal impact“). Als letztere wurde von der 16-köpfigen Jury eine Publikation von Thomas Gaßler ausgewählt, die sich mit der Umwandlung der in industriellen Anwendungen gerne verwendeten Hefeart Pichia pastoris von einem heterotrophen, Methanol als Nährmedium benutzenden, in eine autotrophen Organismus beschäftigt, der CO2 fixieren kann. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, die biotechnologische Produktion mit diesem Expressionssystem von der Verfügbarkeit organischer Rohstoffe zu entkoppeln, was Anwendung in der nachhaltigen Produktion von proteinreichen Futtermitteln oder biologisch abbaubaren Polymeren finden könnte. Gaßler, der am Department für Biotechnologie der Universität für Bodenkultur tätig ist, verwendete für diese Arbeit Techniken der Synthetischen Biologie, die gestatten, eine synthetische Version des Calvin-Benson-Zyklus von Pflanzen in der Hefe zu implementieren.

Proteine beklebt, um sie abzubauen

In der Kategorie „Applied Research“ der Forschungspreise konnte Cristina Mayor-Ruiz reüssieren, die sich am Center for Molecular Medicine der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (CeMM) mit einem neuem Typus pharmazeutischer Wirkstoffe beschäftigt: den sogenannten „molecular glue degraders“. Diese setzen an folgendem Mechanismus an: Proteine werden, vermittelt durch spezielle Ligasen, durch Ubiquitin markiert, damit Proteasen erkennen, dass dies Proteine abgebaut werden sollen. Die gesuchten „molekularen Klebstoffe“ binden nun an Ubiquitin-Ligasen in einer Weise, die bewirkt, dass diese auch Proteine markieren, die für gewöhnlich nicht mit ihnen in Wechselwirkung treten. Sie „kleben“ in diesem Sinne die jeweilige Ligase an derartige Proteine an und ermöglichen so deren Abbau durch Proteasen. Eine solche Vorgehensweise (die man auch „targeted protein degradation“ nennt) ist eine vielversprechende Möglichkeit, auch Proteine pharmazeutisch in den Griff zu bekommen, die sonst als nicht durch Arzneimittel adressierbar („undruggable“) gelten. Mayor-Ruiz, die in der Forschungsgruppe von Georg Winter als Post-doc arbeitet, entwickelte eine Hochdurchsatz-Screening-Methode, um chemische Verbindungen aufzufinden, die als „molekulare Klebstoffe“ für die Ubiquitinierung in Frage kommen. Der „proof of principle“ konnte durch das Auffinden mehrerer bisher nicht beschriebener molekularer Strukturen erbracht werden, die eine Ligase an einen wichtigen Regulator des Zellzyklus binden.

Kleine Tröpfchen konzentrieren Enzyme im Zellkern

Der Vorgang der Ubiquitinierung (in diesem Fall von Histon-Proteinen) spielt auch bei der Transkription von Genen im Zellkern eine Rolle. Damit hat sich Laura D. Gallego Valle, die diesjährige Trägerin des ÖGMBT-Forschungspreises im Bereich „Basic Research“, beschäftigt, die in an den Max Perutz Laboratories am Vienna Biocenter tätig ist. Die Forscherin fand gemeinsam mit ihren Kollegen in der Forschungsgruppe von Alwin Köhler heraus, dass das Scaffold-Protein Lge1, an das eine im Zellkern von Hefen wirksame Ubiquitin-Ligase bindet, eine intrinsisch ungeordnete Region besitzt, die kondensieren und so eine Phasentrennung zwischen zwei Flüssigkeiten bewirken kann. Die so entstandenen Mikrophase bildet gleichsam eine „Reaktionskammer“ aus, in der die für die Ubiquitinierung benötigten Enzyme in höherer Konzentration vorhanden sind. Proteine, die zu den untersuchten homolog sind, kommen auch im menschlichen Organismus vor, eine Störung der beschriebenen Prozesse wird mit neurologischen Erkrankungen in Zusammenhang gebracht.

PhD Awards in zwei Kategorien

Die Life Science PhD Awards Austria 2020 schließlich gingen an Aglaja Kopf (IST Austria) in der Kategorie Grundlagenforschung und an Benjamin Salzer (St. Anna Kinderkrebsforschung) in der Kategorie Angewandte Forschung. Kopf untersuchte, wie die Dynamik von Mikrotubuli die Gestalt von Immunzellen steuert, die wie Amöben durch unterschiedliche Arten von Gewebe wandern. Salzer hat chemische Verbindungen entwickelt, die die im der Krebsimmuntherapie bedeutsamen CAR-T-Zellen ein- und ausschalten und sie so spezifischer gegen solide Tumoren einsetzbar machen können.

Published in ChemieReport Newsletter 09/2020

 

 

Fulbright Austria has been creating opportunities since 1950. For 70 years, we have facilitated academic exchange between the US and Austria to promote mutual understanding.

The US and Austrian Fulbright Scholar Awards are open for application:

For Austrians: https://www.fulbright.at/programs/in-the-usa/scholars

Grant Deadline: October 30, 2020

 

For Americans: https://www.fulbright.at/programs/in-austria/scholars

Grant Deadline: September 15, 2020
 
Grant Length: 3–4 months
Starting Date: 2021–22 academic year
 
 

 

Das größte Treffen der Life Science Community Österreichs stellt sich den aktuellen Herausforderungen und wird in diesem Jahr nach einem ganz neuen Modus abgehalten: Einem „Online-Kickoff-Event“ von 21. bis 23. September folgen „Life Science Tuesdays“, an denen sich die Communities themenspezifisch virtuell treffen.

 

Eigentlich war alles vorbereitet für die diesjährige ÖGMBT-Jahrestagung: Die Schwerpunkte waren gesetzt, die Location am Standort Graz, der turnusmäßig als Gastgeber an der Reihe gewesen wäre, reserviert, die Registrierung der Teilnehmer sollte beginnen. Doch dann kam der Lockdown. „Wir hatten noch lange gehofft, dass im September wieder eine Konferenz mit persönlicher Präsenz der Teilnehmer möglich sein wird“, erzählt Harald Pichler, Professor für Molekulare Biotechnologie an der TU Graz und Leiter des Organisationskomitees der Tagung. Doch dann hat sich schnell herausgestellt, dass das nicht möglich ist. „Vor allem die Reisebeschränkungen waren ein Problem. Wir hatten ja viele internationale Referenten eingeladen, da musste schnell eine Entscheidung getroffen werden“, ergänzt Helmut Bergler vom Institut für Molekulare Biowissenschaften der Uni Graz, der ebenfalls federführend an der Organisation beteiligt ist.

Nach einigen (virtuellen) Krisensitzungen des ÖGMBT-Vorstandes war es ab der zweiten Mai-Woche klar: Alles geht in Richtung einer virtuellen Tagung. „Wir haben uns überlegt: Was macht unsere Jahrestagung aus und wie können wir das in ein Online-Format bringen?“, meint dazu ÖGMBT-Geschäftsführerin Alexandra Khassidov. Was die Tagung besonders macht, ist das Zusammentreffen verschiedener Arten von Teilnehmern: Studierende, die hier ihre erste Kongresserfahrung sammeln, Postdocs und Gruppenleiter, die Forschungsthemen präsentieren und aufgreifen sowie Kooperationen anbahnen, Firmen und Sponsoren, die mit ihrer Zielgruppe in Kontakt treten wollen. „Es ging uns darum, ein Format zu finden, in dem auch das Netzwerken und die Kaffeepause in den digitalen Bereich übersetzt werden kann.“ Zudem sollte auch der Wissenschaftsstandort Graz trotz der Unmöglichkeit einer physischen Gastgeberschaft entsprechendes Gewicht im Programm bekommen.

Was folgte, war eine lange Recherchezeit zu den zahlreichen verfügbaren OnlineMeeting-Tools. Schließlich entschied sich das ÖGMBT-Team für die Plattform Zoom, über die nun ein zweistufiges Konzept realisiert wird. Von 21. bis 23. September (also zum Termin, an dem die reguläre ÖGMBT-Tagung stattgefunden hätte) wird es ein „OnlineKickoff-Event“ geben. Jeweils zwei Stunden am Vormittag und zwei am Nachmittag werden Highlights aus der aktuellen biowissenschaftlichen Forschung vorgestellt. „Es ist uns klar, dass man die Teilnehmer nicht über mehrere Tage ganztägig am Bildschirm halten kann. Deswegen wollen wir das kurzweilig gestalten“, erläutert Khassidov den dahinterstehenden Gedankengang. Um das breite Spektrum der Life Sciences dennoch im Rahmen der Jahresstagung abdecken zu können, schließt daran der zweite Teil an: Auf das Kickoff-Event folgt einer Serie von zwölf „Life Science Tuesdays“. Bis Ende März 2021 werden an jedem zweiten Dienstagnachmittag zu einem der einschlägigen Fachgebiete Präsentationen in vielfältigen, interaktiven Formaten abgehalten. Dabei erhält die betreffende Community die Möglichkeit, sich über ihr Fachgebiet auszutauschen – die Veranstaltung innerhalb einer Serie eröffnet aber auch die Chance, dass sich Teilnehmer online einfinden, die bei einer Präsenztagung diesen Parallelstrang gar nicht gewählt hätten. Wie gewohnt werden renommierte Sprecher eingeladen und aus Abstract-Einreichungen verschiedene Präsentationsformate ermöglicht.

Virtuelle Brücken zwischen realen Standorten

„Die wissenschaftliche Schwerpunktsetzung haben wir im Wesentlichen beibehalten. Wir wollten den Wissenschaftsstandort Graz ins Zentrum stellen und gleichzeitig Brücken in die anderen Bundesländer schlagen“, sagt dazu Harald Pichler: „Das wäre ohne das zweistufige Format gar nicht gegangen.“ Damit auch das Netzwerken nicht zu kurz kommt, ist es wichtig, dass auch an den „Life Science Tuesdays“ LiveVorträge gehalten werden, auf die unmittelbar mit Fragen und Diskussionsbeiträgen reagiert werden kann. „Das gewählte Tool bietet auch die Möglichkeit, Breakout Rooms zu bilden, in denen eine Diskussion fortgesponnen werden kann und das Netzwerken ermöglicht wird“, ergänzt Bergler. Und schließlich sollen auch die bisherigen Poster-Sessions interaktiv, mit voraufgezeichneten Videos und live Diskussionsrunden über Zoom erfolgen.

Zu den speziell mit Graz verbundenen wissenschaftlichen Themenkreisen sind besonders die Erforschung des Lipid-Metabolismus, der Proteinbiotechnologie und Biokatalyse sowie die Erforschung der Biologie des Alterns zu nennen. Zum KickÖGMBT im Online-Modus Jahrestagung neu gedacht Das größte Treffen der Life Science Community Österreichs stellt sich den aktuellen Herausforderungen und wird in diesem Jahr nach einem ganz neuen Modus abgehalten: Einem „Online-Kickoff-Event“ von 21. bis 23. September folgen „Life Science Tuesdays“, an denen sich die Communities themenspezifisch virtuell treffen.

Zum Kick-off-Event im September konnten mit David Haselbach, einem Spezialisten für Kryo-Elektronenmikroskopie vom IMP in Wien, und Brian Kennedy, der an der National Institute University Singapur über die Biochemie des Alterns forscht, auch zwei prominente Namen gewonnen werden. Eine eigene Session ist überdies zur Molekularbiologie des alles verändernden SARSCoV-2-Virus geplant.

Karriere, Ausstellung, Preisverleihung

Auch die Satelliten-Veranstaltungen, die üblicherweise einen wichtigen Teil der Jahrestagung ausmachen, sollen in der Online-Ausgabe nicht zu kurz kommen. So hat man die bisherigen Career Sessions, bei denen sich Firmen als potenzielle Arbeitgeber positionieren konnten, in Zusammenarbeit mit jungen Mitgliedern (Young Life Scientists Austria) zu einer „Career Fair“ ausgebaut, die während der ganzen Laufzeit zugänglich bleibt. Auch die prominente Ausstellung der Anbieter von Instrumenten und Equipment für Forschung und Biotechnologie wird online als VirtualExpo stattfinden. „Dazu kann jeder Anbieter seinen Messestand individuell gestalten, mit Video und Infomaterial ausstatten und den Kontakt zu Besuchern via Text Chat und Video Calls pflegen“, sagt Khassidov.

Einen besonderen Modus hat man sich für die auch in diesem Jahr zu vergebenden „Life Science Austria Awards“ überlegt: „Die Preisvergabe, bei der in gewohnter Weise das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort sowie die Firmen THP Medical Products und Polymun Scientific als Sponsoren auftreten werden, soll face to face im kleinen festlichen Kreis stattfinden. Die Preisträger werden ihre Vorträge allerdings im virtuellen Raum der gesamten Community präsentieren“, erklärt Khassidov das Konzept. Neu ist auch, dass die Teilnahme an der Tagung für ÖGMBT-Mitglieder kostenlos sein und lediglich eine Registrierung verlangt wird.

Wird auch in Zukunft etwas von der diesjährigen Variante der Jahrestagung erhalten bleiben? „Tagungen neu zu denken eröffnet neue Möglichkeiten. Auch wenn Präsenzmeetings ihren Stellenwert haben, so werden wir gut angenommene Elemente aus der virtuellen Welt in der einen oder anderen Form mitnehmen“, sagt Khassidov. „Was ich sympathisch fände, ist, wenn die Dienstage auch entkoppelt von der Jahresstagung als fixe Einrichtung weiterbestehen“, meint Bergler.

 Published in: Chemiereport 04/2020

FEMS Affiliates Letter - June 2020

Monday, 13 July 2020 10:38

As member of the ÖGMBT you are automatically also member of the Federation of European Microbiology Societies (FEMS). The FEMS Affiliates Letter of June 2020 has the following content:

Page 2-3: FEMS Microbiology News

Page 4-5: Research from the FEMS Journals

Page 6-7:  Two New Journals: MicroLife, FEMS Microbes

Page 8-9: Grants Corner, Events & Opportunities

Page 10: Deadlines, Videos, Extras

https://view.joomag.com/fems-affiliates-letter-june-2020/0598458001593509305?short&

Unis und Fachhochschulen, Konzerne und Startups – von den Pandemie-bedingten Einschränkungen sind
alle betroffen. Wir haben uns bei Mitgliedsorganisationen der ÖGMBT umgehört, wie sie mit der Situation umgegangen sind.

Shutdown, Lockdown, Stay-at-home – nichts geht mehr? Ganz so war es in der Life-Sciences-Branche auch in Zeiten von COVID-19 nicht. Viele Aktivitäten liefen weiter, wenn auch unter besonderen Umständen. „Ich halte für gewöhnlich die Vorlesung ,Zellbiologie für Mediziner‘ vor zahlreichen Hörern“, erklärt Lukas Huber, Professor für Zellbiologie an der Medizinischen Universität Innsbruck und Präsident der ÖGMBT. Weil diese physisch in diesem Semester nicht stattfinden konnte, hat er auf einen elektronischen Weg zurückgegriffen, um mit den Studenten in Verbindung zu treten: Er richtete einen eigenen You-Tube-Kanal ein und trug im Live-Stream vor: „Das hat gegenüber einer Aufzeichnung den Vorteil, dass Studenten im Live-Chat unmittelbar Fragen stellen können. Dieses Format trifft auf große Akzeptanz.“ Hubers Kanal hatte binnen weniger Wochen mehr als 20.000 Zugriffe zu verzeichnen – nicht nur aus Innsbruck, sondern aus ganz Österreich, der Schweiz und anderen deutschsprachigen Regionen.

Auch Harald Hundsberger, Leiter des Instituts für Biotechnologie der IMC FH Krems, die jüngst als institutionelles Mitglied der ÖGMBT gewonnen werden konnte, erzählt, wie man in der Lehre auf die neue Situation reagiert hat: „Wir haben schon nach einer Woche auf Distance Learning umgestellt, alle Lehrveranstaltungen im Sommersemester finden auf diese Weise statt.“ Laborübungen hingegen konnten nicht fortgesetzt werden. „Wir sind am Planen, und die Studierenden werden noch vor dem Beginn des Wintersemesters die Übungen nachholen können.“ Auch die Forschungsaktivitäten im Labor mussten für einige Wochen eingestellt werden. „Wir haben die Situation vorausgesehen und schon einige Zeit vorher keine größeren Bestellungen mehr getätigt“, sagt Hundsberger. Nun wurde ein Notfallplan erarbeitet, um die Arbeit mit zwei Teams, die abwechselnd anwesend sein sollen, wieder aufzunehmen.
Am Institut für Zellbiologie der Meduni Innsbruck konnte auch in den vergangenen Wochen ein Notbetrieb aufrechterhalten werden, der den Mitarbeitern ein sicheres Arbeiten ermöglicht: „Wir haben nach dem Lockdown schnell eine Kernmannschaft definiert, die im Rahmen eines Schichtbetriebs die Versorgung von wichtiger Infrastruktur, beispielsweise der Gewebekulturen, sicherstellt“, erzählt Huber. Die anderen Team-Mitglieder arbeiteten im Home-Office, schrieben Protokolle und Forschungsanträge oder verfassten wissenschaftliche Publikationen und SOPs. Meetings wurden über Videokonferenz-Tools abgehalten, der Forschungsbetrieb konnte so auf Sparflamme weiterlaufen.

Eingeschränkte und intensivierte Aktivitäten
Der eingeschränkte Betrieb an den Unis kann auch für ein junges Startup-Unternehmen Folgen haben: „Wir haben unsere Labors an der Vetmed und können diese derzeit nur sehr eingeschränkt nutzen“, erzählt Joachim Seipelt, COO von Blue Sky Immunotherapies und ÖGMBT-Kassier. Man hat sich daher entschlossen, die Laboraktivitäten ganz stillzulegen. Für die zwölf Mitarbeiter des Unternehmens hat man von der Möglichkeit zur Kurzarbeit Gebrauch gemacht und nur systemrelevante Aktivitäten weiterlaufen lassen. Für ein Unternehmen, das neue Therapieformen gegen Virus- und Krebserkrankungen entwickelt, ist das ein gravierender Einschnitt: „Wir haben uns ja Meilensteine gesetzt und von Investoren und Förderagenturen Druck, diese einzuhalten“, gibt Seipelt zu bedenken. Erleichternd wirkt, dass von der derzeitigen Situation alle betroffen sind und daher dafür Verständnis herrscht, wenn es Verzögerungen gibt. „Entscheidend wird sein, wie lange die Einschränkungen gelten werden, ob es sich also nur um eine kleine Delle oder eine längere Phase der Unsicherheit handelt“, meint Seipelt. Derzeit wird auch bei Blue Sky überlegt, in welchen Schritten die Laborarbeit wieder aufge-nommen werden kann.

Etwas anders stellt sich die Situation in großen Pharmaunternehmen dar. Auch am Takeda-Standort in Wien sind zwar nur Mit-arbeiter vor Ort anwesend, die an geschäftskritischen Aktivitäten arbeiten. Aber solche gibt es viele: Die Produktion von Plasma-produkten läuft voll, auch in Forschungund Entwicklung wird weitergearbeitet. „Wir haben ja geschultes Personal und sind es gewöhnt, hygienisch zu arbeiten“, meint Monika Wiesner, Head of Communications von Takeda Austria. Einige Projekte wurden erst angesichts der COVID-19-Epidemie losgetreten, etwa die Entwicklung einer Therapie zur passiven Immunisierung.

Neue Formen der Zusammenarbeit
Vieles spielt sich aber auch bei Takeda derzeit im Home-Office ab: Persönliche Meetings wurden abgesagt, Aktivitäten auf Online-Kanäle verlagert. Auf Kurzarbeit musste Takeda in dieser Situation nicht zurückgreifen: „Wir haben sehr flexible Arbeitszeitmodelle, die auch berücksichtigen, dass Mitarbeiter zu Hause nicht immer 100 Prozent der Leistung erbringen können“, sagt Wiesner. Eine wichtige Rolle kommt gerade in dieser Situation der Kommunikation zu: „Es gibt zwei bis drei Mal pro Woche E-Mails an die Mitarbeiter, um sie über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Zudem gibt es wöchentlich ausführliche Q&A-Sessions mit dem gesamten Management. Mehr als 1.000 Teilnehmer nützen regelmäßig dieses Angebot“, berichtet Wiesner. Auch wurden die Mitarbeiter aktiv auf Fehlinformationen hingewiesen, die im Internet kursieren und demgegenüber auf seriöse Quellen wie WHO oder AGES verwiesen. Auch Lukas Huber hat ähnliche Erfahrungen als Führungskraft gemacht: „In einer solchen Situation ist es wichtig, die Sorgen der Mitarbeiter ernst zu nehmen, aber auch unbegründete Ängste zu nehmen und ihnen einen sicheren Boden unter den Füßen zu geben.“

Vom aufrechten Betrieb in der Pharmabranche profitieren auch Studiengänge der Biowissenschaften: „Viele Praxissemester, die Studierende zu absolvieren haben, liefen trotz der Einschränkungen weiter“, erzählt Hundsberger. Einige Studenten waren allerdings in den USA untergekommen und mussten nach Österreich zurückkehren. Umgekehrt konnten Austauschstudenten der Fachhochschule, die aus Übersee stammen, von Krems aus über Webkonferenzen betreut werden: „Wir haben ihnen Daten aus dem Zellkulturlabor zur Verfügung gestellt und die Aufgabe gegeben, auf dieser Basis eine wissenschaftliche Arbeit zu verfassen.“

Neue Modelle der Kommunikation hat man aber auch in der ÖGMBT selbst ausprobiert. Der erste „Out of the Box Talk“ der ÖGMBT Young Life Scientists Austria (YLSA) fand kürzlich online statt, weitere virtuelle Formate für Mitglieder sind in Planung. Und auch in den Führungsgremien zog man mit: „Wir hatten vor einigen Wochen Präsidiumskonferenz per Videokonferenz, das klappt wunderbar“, sagt Huber: „Ich frage mich, warum ich eigentlich sooft nach Wien geflogen bin.“

Chemiereport 03/20

The FEMS Get involved bulletin is out! Read the May issue with microbiology research, events and calls.

Some highlights:

  • Discover the newly launched Open Access journals: FEMS Microbes & microLife
  • Browse and contribute to the new FEMSmicroBlog
  • Find top PHD Opportunities
  • Find grant application deadlines (Research & Training Grant, Meeting Attendance Grant)

The ÖGMBT has a very wide international network and is a member of several relevant scientific societies like FEMS. ÖGMBT members are automatically members of these societies and are entitled to benefits such as travel grants, short-term and long-term fellowships, Awards etc. Current calls and deadlines are published on our webpage and are sent to our members within the ÖGMBT newsletter.

Further info: https://www.oegmbt.at/ueber-uns/internationales


 

 

The FEMS Affiliates Letter – May 2020

Tuesday, 16 June 2020 10:32

As member of the ÖGMBT you are automatically also member of the Federation of European Microbiology Societies (FEMS). The FEMS Affiliates Letter of May 2020 has the following content:

Page 2-3: FEMS Microbiology News

Page 4-5: Research from the FEMS Journals

Page 6-7: 2 New Journals: MicroLife, FEMS Microbes

Page 8-9: Grants Corner, Events, Opportunities

Page 10: Deadlines, Videos, Extras

https://mailchi.mp/fems-microbiology/n16x1l56zz-2636546?e=a3450b5bbd

Große Ambitionen, wenig Geld?

Thursday, 30 April 2020 12:58

Für „Horizon Europe“, das neunte Forschungs- und Innovationsrahmenprogramm der EU, ist eine zukunftswei-sende Struktur erarbeitet worden. Die wissenschaftliche Community setzt sich nun dafür ein, dass die Dotierung ebenso ambitioniert ist.

Es ist das bereits neunte Forschungs- und Innovationsrahmenprogramm der Europäischen Union, das von 2021 bis 2027 das Dach über all die verschiedenen Förderaktivitäten im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation bilden soll. Wie sein Vorgänger Horizon 2020 hat es mit „Horizon Europe“ einen klingenden Namen bekommen – Einigkeit über eine Dotation wurde dadurch aber nicht erreicht. Das Konzept für den Aufbau ist weitgehend ausgearbeitet, in einigen Punkten unterscheidet sich dieser doch deutlich von Horizon 2020. Das Rahmenprogramm ist in drei Säulen gegliedert: In der ersten („Open Science“) sind wie bisher Programme angesiedelt, die eher dem Grundlagenforschungsbereich zuzuordnen sind (das Budget des European Research Council, Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen zur Karriereentwicklung, Aufbau von Forschungsinfrastrukturen), die zweite nennt sich „Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit“ und ist in eine ganze Reihe von thematischen Clustern untergliedert: Gesundheit, Kultur und Kreativität, zivile Sicherheit, Digitales, Industrie und Weltraum sowie Ernährung, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt.

„Eine Änderung ist, dass in Horizon Europe sich scheinbar widersprechende Themen in einem Cluster gebündelt werden wie z. B. Klima, Energie und Verkehr. Wie sich diese Verknüpfung auch in den Arbeitsprogrammen widerspiegeln wird, wird sich im nächsten Halbjahr zeigen, wenn die Ausarbeitung der ersten Ausschreibungen von Horizon Europe Form annimmt“, sagt Andrea Höglinger, die bei der Österreichischen Forschungsförderungs-gesellschaft FFG für europäische und internationale Programme verantwortlich ist. Die dritte Säule fokussiert auf disruptive Innovationen. Neu ist dabei insbesondere die Einrichtung eines „European Innovation Council“ nach dem Vorbild des bewährten „European Research Council“, bei dem künftig nicht nur Kooperationsprojekte unterstützt werden sollen, sondern auch innovative Projekte von Einzelorganisationen sowie das Scale-up von Unternehmen gefördert werden können.

Ein Aspekt, der noch in Fluss ist, ist die Ausrichtung an sogenannten Missionen. Dabei sollen zu fünf „Mission Areas“ (Anpassung an den Klimawandel, Krebs, gesunde Meere und Binnengewässer, klimaneutrale und smarte Städte, gesunde Böden und Ernährung) gemeinsam mit Bürgern und Stakeholdern konkrete Missionen erarbeitet werden, die den Forschungs- und Innovationsaktivitäten zugrunde liegen und zentrale Brücken zu anderen Politikbereichen bilden sollen. In den bereits gebildeten „Mission Boards“ sind auch österreichische Experten gut vertreten.


Uneinigkeit zu Finanzierung
Das Finanzierungsvolumen für all diese Vorhaben wurde im politischen Diskurs der vergangenen Jahre aber zunehmend hinuntergeschraubt. Am Anfang standen große Ambitionen: Eine Expertengruppe, die vom ehemaligen französischen EU-Kommissar Pascal Lamy geleitet wurde, forderte angesichts einer diagnostizierte Schwäche Europas, Erkenntnisse der Grundlagenforschung in Innovationen zu transformieren, den Etat von 75 Milliarden Euro (Horizon 2020) auf 160 Milliarden Euro aufzustocken. Das Europäische Parlament setzte sich im April 2019 immerhin noch ein Budget für von 120 Milliarden ein, der Vorschlag der Kommission im Juni belief sich nur mehr auf 94,1 Milliarden und sogar die wackeln. Auf einem Sondergipfel zum Budget der Union am 20. und 21. Februar konnte keine Einigung erzielt werden. Zuletzt war nur mehr von einer Summe zwischen 80 und 90 Milliarden für die Forschung die Rede.

In dieser Situation startete die ISE (The Initiative for Science in Europe) eine unabhängige Plattform wissenschaftlicher Gesellschaften der verschiedensten Disziplinen, eine Petition, in der ein Haushaltskompromiss „in der Nähe des Vorschlags des Parlaments“ gefordert wird, der das Engagement der Europäischen Union für Bildung, Forschung und Innovation unterstreicht. In Österreich brachte die ÖGMBT die Petition in Umlauf. In der österreichischen Variante, die sich an Finanz-, Außen- und Bildungsminister richtet, wird auf die Unterstützung einer hervorragenden Grundlagenforschung als strategische Investition hingewiesen, die einen Schlüsselfaktor für die Innovationsfähigkeit und die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen darstelle. Insbesondere fordern die Unterzeichner die Finanzierung von Open Science und die Bereitstellung von Mitteln für die Grundlagenforschung auch in den Säulen 2 und 3.           15 Prozent der Unterzeichner der Petition kommen aus Österreich, das ist der höchste Anteil, den ein Land aufzuweisen hat.

Auch FWF-Präsident Klement Tockner zielt in die gleiche Richtung: „Das Forschungsbudget 2021 bis 2027 muss ausreichend dotiert werden, wobei im Speziellen die themenoffene Forschung gestärkt werden muss. Es gilt, den Wissenschaftlern in Europa Topbedingungen für ihre Spitzenforschung zu bieten, um im globalen Wettbewerb mit den USA sowie den aufstrebenden asiatischen Ländern konkurrenzfähig zu bleiben.“ Bei der Industriellenvereinigung legt man den Schwerpunkt naturgemäß auf die anwendungsorientierten Teile des Programms. Isabella Meran-Waldstein, die Leiterin des Bereichs Forschung, Technologie und Innovation, fordert eine ambitionierte Erhöhung des Horizon-Europe-Budgets auf mehr als 120 Milliarden Euro: „Die industriellen Stärkefelder, in denen Österreich besonders erfolgreich ist und die für die Erreichung europäischer Technologieführerschaft essenziell sind, werden im künftigen Programm in der zweiten Säule liegen. Daher ist es auch besonders wichtig, diese Säule zu stärken und entsprechend mit mehr als 60 Prozent des Horizon-Europe-Budgets auszustatten.“

Die FFG agiert im Auftrag des Bundes und der WKO als nationale Kontaktstelle für das EU-Rahmenprogramm und unterstützt Forscher und Unternehmen beim Einwerben europäischer Forschungsmittel. Wir brauchen Forschung und Innovation für die großen Herausforderungen und Transformationsprozesse, vor denen wir stehen. Ein ambitioniertes Programm erfordert die entsprechenden Ressourcen, exzellente Projekte müssen auch eine realistische Chance auf Förderung haben“, heißt es vonseiten der FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus  Pseiner.

Im Bildungsministerium verweist man auf die offizielle Linie der Bundesregierung: Österreich setzt sich gemeinsam mit den Niederlanden, Dänemark und Schweden trotz des Wegfalls von Großbritannien für eine Obergrenze von einem Prozent beim EU-Haushalt ein, „wobei Forschung ohne Zweifel zu den für Österreich prioritären Bereichen zählt“, wie es heißt.

Published in: ChemieReport 02/2020

FEMS - Get Involved bulletin – April 2020

Thursday, 30 April 2020 11:54

The FEMS Get involved bulletin is out! Read the April issue with microbiology research, events and calls.

We want to highlight especially the deadline for Research & Training Grants:

Research and Training Grants are meant to assist early career scientists in pursuing research and training at a European host institution in another country than their own country of residence.

Support is limited to a maximum of € 4,000.
Deadline: 1 July 2020

 

The ÖGMBT has a very wide international network and is a member of several relevant scientific societies like FEMS. ÖGMBT members are automatically members of these societies and are entitled to benefits such as travel grants, short-term and long-term fellowships, Awards etc. Current calls and deadlines are published on our webpage and are sent to our members within the ÖGMBT newsletter.

Further info: https://www.oegmbt.at/ueber-uns/internationales

 

The FEMS Affiliates Letter – April 2020

Thursday, 30 April 2020 11:06

As member of the ÖGMBT you are automatically also member of the Federation of European Microbiology Societies (FEMS). The FEMS Affiliates Letter of April 2020 has the following content:

Page 2-3: Microbiology News, • Preventing Covid-19 misinformation • New EAM Members
Page 4-5: Research from the FEMS journals
Page 6-7:  Two New Journals: • microLife • FEMS Microbes
Page 8-9: Grants Corner, Events, and Opportunities
Page 10: Deadlines, Videos, and Extras

https://mailchi.mp/fems-microbiology/n16x1l56zz-2636458?e=a3450b5bbd

Page 1 of 3
  • Life Science Tuesday #2/12 – “RNA Biology” - October 20 - Program & Abstract Booklet
    FREE REGISTRATION FOR PERSONAL MEMBERS Our first Life Science Tuesday “Lipids and Metabolism” was well attended, the discussions in the breakout rooms were lively, the Short Talks by young talents were on a high standard and we were enthused by the quality and creativity of the Science Flashes. Thanks to all who participated! We expect no less at our next Life Science Tuesday #2/12 dedicated to “RNA Biology” supported by…
    16.10.2020,
  • Posterchallenge Deadline extension 16.10.2020
    Dear colleagues, the Austrian Platform for Personalized Medicine (“Österreichische Plattform für Personalisiere Medizin” ÖPPM) is pleased to invite you to an Austrian-wide competition for students in (e-) health and IT sciences at Universities and Institutions for Applied Sciences during the annual (virtual!) ÖPPM meeting in autumn 2020.   „What means Personalized Medicine and Digitalization for you in your area of expertise?“   10 carefully chosen posters will be presented on…
    12.10.2020,
  • FEMS Affiliates Letter - September 2020
    As member of the ÖGMBT you are automatically also member of the Federation of European Microbiology Societies (FEMS). The FEMS Affiliates Letter of September 2020 has the following content: Page 2-3: FEMS Microbiology News Page 4-5: MicroLife, FEMS Microbes Page 6-7:  New Research in the FEMS Journals Page 8-9: Grants Corner, Events & Opportunities Page 10: Deadlines, Videos & Extras    
    05.10.2020,
  • FEMS - Get Involved bulletin – September 2020
    The FEMS Get involved bulletin is out! Read the September issue with microbiology research, events and calls. Some highlights: Call for Early Career Scientists as Reviewers for FEMS Microbes FEMS Microbes: Read the inaugural editorial FEMS Microbes: Interview with Editor-in-Chief Jana Jass Top 3 Opportunities this month International Microorganism Day 2020 rewind – watch the streams! Microbe Art Competition: And the winners are... Grant Application Deadlines Additional FEMS Research and Travel Grants...…
    30.09.2020,
  • INTERNATIONAL MICROORGANISM DAY
    17 September is International Microorganism Day, an opportunity to promote the diversity and variety of microorganisms and a way to encourage everyone to recognize and celebrate the many ways microscopic organisms are important in human health, culture and, throughout our daily lives.    International Microorganism Day is an annual celebration of microbiology and this year we are making an even greater effort to promote the positive contributions of microorganisms in…
    14.09.2020,
  • FEMS Affiliates Letter - August 2020
    As member of the ÖGMBT you are automatically also member of the Federation of European Microbiology Societies (FEMS). The FEMS Affiliates Letter of August 2020 has the following content: Page 2-3: FEMS Microbiology News Page 4-5: Research from the FEMS Journals Page 6-7:  MicroLife - inaugeral editorial, FEMS Microbes Page 8-9: Grants Corner, Events & Opportunities Page 10: Deadlines, Videos, Extras  
    31.08.2020,
  • US and Austrian Fulbright Scholar Awards are open for application
    Fulbright Austria has been creating opportunities since 1950. For 70 years, we have facilitated academic exchange between the US and Austria to promote mutual understanding. The US and Austrian Fulbright Scholar Awards are open for application: For Austrians: https://www.fulbright.at/programs/in-the-usa/scholars Grant Deadline: October 30, 2020   For Americans: https://www.fulbright.at/programs/in-austria/scholars Grant Deadline: September 15, 2020   Grant Length: 3–4 months Starting Date: 2021–22 academic year      
    26.08.2020,
  • European Biotech Week 2020
    Within the framework of the European Biotech Week 2020, EuropaBio (the European Association for Bioindustries) has launched the #BiotechFan Photo Contest, a competition aiming to engage with all European citizens, by raising awareness and making biotech accessible to local communities, and by showing concrete examples to explain how biotech surrounds and supports us in everyday life, also in light of the recent COVID-19 pandemic. Inaugurated in 2013, the European Biotech…
    24.08.2020,
  • Call for Applications for Bioeconomy Youth Champions
    The Call for Applications for Bioeconomy Youth Champions is out now! https://gbs2020.net/about/call-for-applications/   The International Advisory Council on Global Bioeconomy (IAC) is looking for young champions motivated to engage with the global bioeconomy youth during the virtual Global Bioeconomy Summit 2020, 16th – 20th November 2020. What’s the aim of the call? The objective of this call is to bring together an eclectic and geographically diverse leadership group of young…
    24.08.2020,
  • FEMS Affiliates Letter - July 2020
    As member of the ÖGMBT you are automatically also member of the Federation of European Microbiology Societies (FEMS). The FEMS Affiliates Letter of July 2020 has the following content: Page 2-3: FEMS Microbiology News Page 4-5: Research from the FEMS Journals Page 6-7:  Two New Journals: MicroLife, FEMS Microbes Page 8-9: Grants Corner, Events & Opportunities Page 10: Deadlines, Videos, Extras  
    03.08.2020,
  • That was Austria's 1st Life Science Career Fair
    In these exciting times it is a special challenge but also a pleasure to create something new. We were immediately thrilled when Alexandra Khassidov,  o the managing director of our cooperation partner of the Austrian Association of Molecular Life Sciences and Biotechnology (ÖGMBT) contacted us with the idea of an Austria-wide life science career fair. A joint organization was quickly decided on, whereupon Life Science Austria (LISA) and other Austrian…
    12.10.2020,
  • Few places left - Career Workshop Pimp Your Proposal
    Career Workshop Pimp Your Proposal: How to successfully advance your funding project for  national & EU grants Will you submit a funding proposal shortly or has your proposal recently been rejected? Would you like to learn best practices for developing a successful funding proposal?Join us for a 2-day, hands-on career workshop that will provide you with concrete feedback on your proposal or project idea. Based on your ideas or a…
    06.10.2020,
  • Safety first
    01.10.2020,
  • ClinicalStrategy, ClinicalDevelopment
    01.10.2020,
  • Safety first in clinical development
    https://www.linkedin.com/company/gouya-insights/   The hope for a fast availability of #COVID19 #vaccine is understandable. Worlwide plans to vaccinate hundreds of millions of people with the first successful candidate. One serious adverse event per thousand of a vaccine given to 100 million people means harm to 100,000 otherwise healthy people. Trust that given the time science will deliver a medical solution in the form of a vaccine or a chemoprophylactic drug treatment with measures for…
    01.10.2020,
  • LISAvienna to support the EFIB Digital Start-up Forum
    The digital START-UP FORUM offers young founders who are active in industrial biotech-nology and bioeconomy strong visibility among the international EFIB attendees, representing sector stakeholders from companies, academics, SMEs, investors, policy makers, NGOs and media.  LISAvienna encourages start-ups to apply Start-ups from the following areas are invited to apply for a live pitch: Green. Circular. Sustainable. Food, Feed & Nutrition Fashion & Textiles Materials & Packaging Bioprocesses & Technologies Participation…
    04.09.2020,
  • Philipp Hainzl appointed new Managing Director at LISAvienna by the Vienna Business Agency
    On September 1, 2020, Philipp Hainzl will succeed longstanding Managing Director Peter Halwachs as representative of the Vienna Business Agency on the board of the Vienna life sciences platform LISAvienna. He and Johannes Sarx from the Austrian promotional bank Austria Wirtschaftsservice (aws) are now jointly responsible for the life science cluster. Commenting on his new area of responsibility, Philipp Hainzl said, “LISAvienna is one of the most important initiatives designed…
    01.09.2020,
  • EURAXESS Career Orientation tool
    No limits: explore your career as a researcher   The 'No limits' toolkit for researchers highlights resources to help you identify what's important for you in your career plan to build on your skills and knowledge consider a wide range of career options make a plan to reach your professional development goals The toolkit includes advice, quizzes to help you explore your own needs and links to resources, information and…
    24.06.2020,
  • Stipendien und Förderungen
    Österreichs größte Datenbank für Stipendien und Forschungsförderung richtet sich an Incomings und Outgoings. Sie enthält aktuelle Ausschreibungen für Stipendien, Zuschüsse, Forschungsförderungen, Praktika und Forschungspreise. Interessierte können gezielt nach passenden Stipendien und Förderungen suchen. >> www.grants.at
    08.05.2020,
  • Takeda: Global Plasma Alliance in the fight against COVID-19
    World-leading plasma companies collaborate to accelerate the development of a potential COVID-19 hyperimmune therapy. Takeda has been working intensively on the development of a potential plasma-derived therapy for the treatment of COVID-19 since the beginning of the corona crisis. At the beginning of April, Takeda Pharmaceutical Company Limited and CSL Behring announced the establishment of a global plasma alliance to accelerate the development of a potential therapy to treat people…
    27.04.2020,
    by
  • Takeda Österreich baut Standort Orth weiter aus
    Ein Teil der neuesten Gentherapiegeneration gegen Blutkrebs wird in Niederösterreich produziert. Rund 30 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen durch diese Investition in Innovation in Orth an der Donau. Mit der Produktion eines Vektors für die CAR-NK-Zelltherapie, einer neuartigen Gentherapie, leistet Takeda in Orth an der Donau einen wichtigen...
    22.10.2020,
  • Borkenkäfer gehen online
    Österreichweite Online-Überwachung der Borkenkäferentwicklung. Forscher des Instituts für Forstentomologie, Forstpathologie und Forstschutz der BOKU Wien haben im Juli 2020 ein landesweites, digitales Frühwarnsystem (PHENIPS plus) für Borkenkäferbefall als Internet-Anwendung etabliert. In den nächsten fünf Jahren wird diese Plattform Waldbesi...
    09.10.2020,
  • Naturgesetz überlistet
    Super-Resolution-Mikroskopie wird heute auf der ganzen Welt verwendet, doch sie kann trügerisch sein: TU Wien und MedUni Wien zeigen, dass die Bilder oft falsch interpretiert werden und haben Methoden entwickelt, wie man die Aussagekraft verbessern kann.Ein Widerspruch der nicht widerspricht.Eigentlich widerspricht die Technologie einem Grundsatz,...
    08.10.2020,
  • online Projektmanagement Workshop
    Erfolgreiches Projektmanagement beinhaltet viele Faktoren, wie beispielsweise klare Rollenverteilung und Kommunikation. Diese müssen auch in technischen Entwicklungs- oder Umsetzungsprojekten berücksichtigt werden. Die Standortagentur Tirol bietet Forscherinnen kostenloses Projektmanagementseminar.Die Standortagentur Tirol lädt in Kooperation mit...
    07.10.2020,
  • Krisenmanagement am Beispiel Covid-19 – offener Onlinekurs
    International ausgezeichneter online-Kurs bündelt Krisenmanagement und Krisenbewältigung im Umgang mit der Covid-19 Krise. Er behandelt Themenbereiche wie Entscheidungsprozesse, Krisenkommunikation, Entrepreneurship, staatliche Bürokratie bis hin zu Fragen der Führung in Organisationen, Open Science und Open Data im Kontext der Corona-Krise und wur...
    02.10.2020,
  • Der Avatar drückt die Schulbank
    Chronisch kranke Kinder können oft über längere Zeiträume nicht am Unterricht teilnehmen. Ein Forschungsprojekt von Thomas Pletschko vom Comprehensive Center for Pediatrics CCP der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde untersucht, wie sich Avatare auf die schulische Partizipation, das Zugehörigkeitsgefühl, Gefühle sozialer Isolation s...
    02.10.2020,
  • Energie statt Depression
    Alexander Karabatsiakis Foto: (c) Universität Innsbruck Das Gehirn hat den höchsten Energieverbrauch im Körper. Chronische Stressbelastung braucht Energie und kann sich bis zu einer Depression entwickeln. Müdigkeit, Energiemangel, Schlafstörungen oder Apathie sind oft die Folgen. Alexander Karabatsiakis am Institut für Psychologie der Universität I...
    30.09.2020,
  • Empowerment für Krebspatienten und Angehörige durch Med Uni Wien
    Bei allen Erkrankungen hängt der Behandlungserfolg auch davon ab, wie gut die Betroffenen informiert sind, die Therapie verstehen und sie mittragen können. Wer mehr weiß, kann besser damit umgehen. Die Cancer School CCC Vienna des Comprehensive Cancer Center (CCC) von MedUni Wien und AKH Wien ist ein Fortbildungsprojekt, das KrebspatientInnen und...
    29.09.2020,
  • “Distant Running“-Krebsforschungslauf am 3. Oktober
    Therapien sind wichtig, aber ohne Forschung gibt es keine Fortschritte in der Behandlung. Wer die Krebsforschung unterstützen will, läuft am 3. Oktober mit beim Krebsforschungslauf der MedUni Wien, der dieses Mal als „Distant Running“-Event stattfindet.Krebsforschung fördern und beim Krebsforschungslauf spenden und mitmachenZentraler Bestandteil...
    28.09.2020,
  • Bringt Marinomed Erleichterung in der Grippesaison?
    Produkte, die Carragelose® enthalten, zeichnen sich durch eine sehr breite Wirksamkeit gegen unterschiedliche Atemwegsviren aus. Sie sind bereits seit mehreren Jahren in Form von Nasensprays, Rachensprays und Pastillen als Medizinprodukte zertifiziert. In mehr als 40 Ländern sind sie als Therapeutika gegen Atemwegsinfekte am Markt. Mehrere u...
    28.09.2020,