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Wir sind ab nun regelmäßig im CHEMIE REPORT mit einer ÖGMBT-Kolumne mit den neuesten Entwicklungen aus der österreichischen Life Science Szene vertreten. Wenn Sie einen interessanten Beitrag dazu leisten wollen, richten Sie Ihre Anfrage bitte an die Geschäftsstelle!

 

 

Die Life Sciences Career Fair, die am 13. Mai an der Hochschule Campus Wien stattfand, bot eine gute Gelegenheit, sich persönlich zu vernetzen – auch wenn heuer nicht so viele Firmen um Talente warben, wie erhofft. Es war schon auffällig: Nutzten die Firmen in den vergangenen Jahren die Life Science Career Fair (LSCF), um geradezu um junge Talente mit biowissenschaftlichem Abschluss zu werben, so haben sie sich dieses Jahr rar gemacht. Lediglich Octapharma und Shimadzu hielten die Stellung und präsentierten sich und ihr Firmenprofil. Das heißt nicht, dass keine Aussteller da waren. Aber viele von ihnen kamen nicht aus der Privatwirtschaft: Die Uni Wien bewarb ihr Doktoratskolleg in Mikrobiologie und Umweltwissenschaften, die Universität für Weiterbildung Krems ihren MBA in Biotech, Pharma & Medtech Management. Fulbright Austria vermittelt Stipendien für die USA, Euraxess unterstützt Forscher, die eine Ortswechsel planen. In Forschungseinrichtungen wie der St. Anna Kinderkrebsforschung und am ISTA in Klosterneuburg gibt es, im Unterschied zur Industrie, freie Stellen. Das Kompetenzzentrum ACIB (Austrian Center for Industrial Biotechnology), seit Jahren Partner der LSCF, hatte ein Rezept für die jungen Biowissenschaftler parat: „Kommt mit Euren Ideen zu uns, wir können Euch helfen, Euren eigenen Job zu schaffen, ob in Industriekooperationen oder bei der Gründung eines Startups.“Denn…