Der Wittgenstein-Preis ist Österreichs höchstdotierter und prestigeträchtigster Wissenschaftspreis, der seit 1996 durch den FWF vergeben wird. Am Dienstag, 12. Juni 2012 wurde der Weltklasse-Forscher Niyazi Serdar Sariciftci, Professor für Physikalische Chemie an der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz, von Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle und Wissenschaftsfond-Präsident Christoph Kratky mit dem Wittgenstein-Preis 2012 ausgezeichnet. Prof. Sariciftci wurde damit für seine bahnbrechenden Forschungen im Bereich der organischen Halbleiter geehrt. Die Arbeit des JKU-Forschers wird damit in den kommenden fünf bzw. sechs Jahren mit jeweils bis zu 1,5 Millionen Euro gefördert werden. Auch 2009 hatte mit Prof. Gerhard Widmer vom Institut für Computational Perception ein JKU-Wissenschafter den Wittgenstein-Preis erhalten. Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 15. Juni 2012 um 10:30 Uhr Read more http://life-science.at/career2/index.php?option=com_content&task=view&id=3562&Itemid=210
Gesucht war die beste Antwort auf die Frage: „Was ist eine Flamme?“ Aus über 800 Beiträgen aus aller Welt kürte eine junge internationale Jury das Video des Innsbrucker Quantenphysikers Benjamin Ames zum Sieger. Die Preisverleihung fand beim World Science Festival in New York statt. „Was ist eine Flamme?“ Wie antwortet man Elfjährigen auf diese Frage? Der amerikanische Schauspieler Alan Alda - vor allem bekannt für seine Rolle in der Fernsehserie M*A*S*H - hatte Anfang März in der Fachzeitschrift Science Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in aller Welt zur „Flame Challenge“ aufgerufen. Innerhalb eines Monats wurden 822 Beiträge aus 31 Ländern eingereicht. Von einzelnen Sätzen, über seitenlange Erläuterungen bis hin zu aufwändig produzierten Filmen reichten die Erklärungsversuche. Die Einreichungen wurden auf ihre wissenschaftliche Richtigkeit hin überprüft und schließlich von einer Jury aus Elfjährigen in insgesamt 131 Schulen rund um den Erdball beurteilt. Am Ende setzte sich der Quantenphysiker Benjamin Ames mit seinem siebenminütigen,…
Keramische Herzpumpe dank innovativem 3D-Druckverfahren Eine Herzpumpe mit überragenden Materialeigenschaften wird dank eines innovativen 3D-Druckverfahrens Realität. Erstmals ermöglicht dieses Verfahren die Verarbeitung keramischer Werkstoffe in einer auch als Rapid Prototyping bezeichneten Methode. Das Verfahren, das zahlreiche weitere Anwendungen in der Elektrotechnik- und Maschinenbaubranche finden wird, wurde von den Gründern des Wiener Unternehmens Lithoz entwickelt. Das Unternehmen ist ein Spin-Off der Technischen Universität Wien, das mit Unterstützung des INiTS Universitäres Gründerservice diese kommerziell wertvolle Entwicklung marktreif macht. Das Herz ist ein biomechanisches Meisterwerk - das leider auch mal versagt. Dann können mechanische Herzpumpen helfen. Unter hoher Belastung funktionieren sie präzise und tadellos. Doch mit zunehmender Miniaturisierung stoßen bisher verwendete Materialien und Fertigungstechniken an ihre Grenzen. Nun bieten keramische Materialien neue Möglichkeiten - aber die konstruktionsbedingte Komplexität der Herzpumpen lässt bestehende Fertigungstechniken an den Anforderungen an Präzision und Widerstandskraft scheitern. PROTOTYPEN AUS KERAMIK Eine Lösung für diese Herausforderung könnten 3D-Druckverfahren (auch als…

Page 305 of 305