Es wird die energiereichsten und extremsten Phänomene im Universum beobachten: das neue Gammastrahlen-Teleskop H.E.S.S. II. Das von einem internationalen Konsortium unter Beteiligung der Universität Innsbruck im südafrikanischen Namibia gebaute Teleskop hat am 15. Aug. 2012 seine ersten Bilder aufgenommen. Mit seinem 28-Meter-Spiegel ist es das größte jemals gebaute Gammastrahlen-Teleskop. (Foto: (c) H.E.S.S. Collaboration) Mit einem Gewicht von fast 600 Tonnen und einem Spiegel mit der Fläche von zwei Tennisplätzen ist das neue Teleskop, genannt H.E.S.S. II, geradezu gigantisch. Es hat am 26. Juli 2012 um 00:43 Uhr seine ersten Bilder von atmosphärischen Teilchenschauern aufgenommen, die von kosmischen Gammastrahlen oder geladenen Teilchen der Kosmischen Strahlung erzeugt werden. „Das Teleskop kann nicht nur die weltweit größte Spiegelfläche derartiger Instrumente nutzen, sondern löst die Bilder atmosphärischen Teilchenschauer auch mit höchster Detailtreue in der Kamera auf,“ sagt Prof. Olaf Reimer vom Institut für Astro- und Teilchenphysik der Universität Innsbruck. Licht aus kosmischen Teilchenbeschleunigern Astrophysiker…

Von Smartphone bis Fotovoltaik

Saturday, 22 September 2012 14:58
Wenn werkstoffbasierte Grundlagenforschung zum Innovationsauslöser wird Das Materials Center Leoben (MCL) widmet sich einem neuen, zukunftsweisenden Forschungsschwerpunkt: den Werkstoffen für mikroelektronische Bauteile, die vom Smartphone bis zur Fotovoltaik unser Leben begleiten und verändern. Foto: (c) MCL, Lötstelle im Rasterelektronenmikroskop (Interface mit FIB-Schnitt freigelegt) In keinem anderen Industriebereich schreitet der Innovationsprozess so rasch voran wie in der Mikrolektronik. Alle zwei Jahre verdoppelt sich die Integrationsdichte in integrierten Schaltkreisen. Das heißt nichts anderes, als dass elektronische Bauteile und damit die Geräte in unglaublichem Tempo gleichzeitig leistungsfähiger und kleiner werden. Das Leobner MCL, dessen Schwerpunkt in der Materialforschung liegt, analysierte rund 170 österreichische Unternehmen in den Bereichen Elektronik/Mikroelektronik, erneuerbare Energie, Gesundheit, Leiterplattenherstellung, RFID/Funketiketten und LED-Beleuchtung, um jene Bereiche zu identifizieren, in denen werkstoffbasierte Grundlagenforschung Innovationsschübe auslösen kann. Action auf engstem Raum Auf Basis dieser Analyse stehen nun die Themen „Packaging“ und „3D-Integration“ im Focus des MCL. In beiden Bereichen…

Von Smartphone bis Fotovoltaik

Saturday, 22 September 2012 14:58
Wenn werkstoffbasierte Grundlagenforschung zum Innovationsauslöser wird Das Materials Center Leoben (MCL) widmet sich einem neuen, zukunftsweisenden Forschungsschwerpunkt: den Werkstoffen für mikroelektronische Bauteile, die vom Smartphone bis zur Fotovoltaik unser Leben begleiten und verändern. Foto: (c) MCL, Lötstelle im Rasterelektronenmikroskop (Interface mit FIB-Schnitt freigelegt) In keinem anderen Industriebereich schreitet der Innovationsprozess so rasch voran wie in der Mikrolektronik. Alle zwei Jahre verdoppelt sich die Integrationsdichte in integrierten Schaltkreisen. Das heißt nichts anderes, als dass elektronische Bauteile und damit die Geräte in unglaublichem Tempo gleichzeitig leistungsfähiger und kleiner werden. Das Leobner MCL, dessen Schwerpunkt in der Materialforschung liegt, analysierte rund 170 österreichische Unternehmen in den Bereichen Elektronik/Mikroelektronik, erneuerbare Energie, Gesundheit, Leiterplattenherstellung, RFID/Funketiketten und LED-Beleuchtung, um jene Bereiche zu identifizieren, in denen werkstoffbasierte Grundlagenforschung Innovationsschübe auslösen kann. Action auf engstem Raum Auf Basis dieser Analyse stehen nun die Themen „Packaging“ und „3D-Integration“ im Focus des MCL. In beiden Bereichen…